KI – im Netz des Schicksals

Das MODERN STRING QUARTET lässt menschliche Intuition und künstliche Intelligenz in einem musikalischen Klangraum aufeinandertreffen.

Mit dem Konzertprojekt „SCHICKSAL“ präsentierte das Modern String Quartet am 15. Januar 2026 in der Pinakothek der Moderne ein außergewöhnliches musikalisches Experiment. Im Rahmen der Ausstellung „Robotic Worlds“ verband das Ensemble Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem Klangraum, der den Begriff des Schicksals auf künstlerische Weise neu beleuchtete.

Das Projekt zeigte, wie sich die klassische Form des Streichquartetts durch technologische Innovationen weiterentwickeln lässt und ein breites Publikum für Fragen rund um Kreativität, Zukunft und musikalische Identität gewinnt. Im Mittelpunkt stand die Begegnung traditioneller kompositorischer Techniken mit zeitgenössischen und technologischen Ansätzen. 

Ein besonderer Fokus lag auf der künstlerischen Erforschung von Künstlicher Intelligenz als potenzieller Mitautorin. Mithilfe von KI wurden ausgewählte Kompositionen transformiert und anschließend in Notenschrift übertragen. Die so entstandenen KI‑Varianten erklangen im direkten Wechsel mit den Originalwerken – ein spannender Dialog über Kreativität, Autor*innenschaft und die Rolle algorithmischer Prozesse in der Musik.